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Meine Rottweilerhündin Sheyna mit Jahrgang 2000 wurde nie sterilisiert, hatte aber auch nie Junge. Wir wollten keinen Nachwuchs, da es immer wieder Mediengeschrei gab wegen so genannten Kampfhunden. Mit einem solchen Hintergrund ist es schwierig, gute Plätze für die Welpen zu bekommen.
Sheyna war aber auch nie besonders auffällig und zeigte keinen Drang nach Rüden während der Läufigkeit. Sie bekam während dieser Hitze auch nie irgendwelche Hormone, die Blutungen oder eine mögliche Trächtigkeit unterbinden sollten.


Sheyna mit unseren Kätzchen in noch gesunden Tagen

Mitte November 2008 fiel mir auf, dass Sheyna körperlich nicht mehr so aktiv war und schnell müde wurde. Den Futternapf leerte sie nur noch zu einem Drittel. Anfang Dezember verweigerte sie ganz die Nahrung, dafür trank sie große Mengen Wasser. Ein paar Tage später wurde ihre Nase trocken und heiß.
Am 10. Dezember bekam Sheyna serösen, gelblichen Ausfluss, der später eitrig wurde und sich mit Blut vermischte. Der Ausfluss war in so großen Mengen, dass ich pro Tag mindestens 4 bis 5x die Tücher an ihrer Schlafstelle wechseln musste.


Eines der Tücher, die wir immer wieder wechseln mussten

Sie wurde immer schwächer, konnte kaum noch die 6 Treppenstufen zur Wohnung hinauf gehen. Wir beschränkten den Auslauf nur noch ums Haus herum. Ich habe mich schon langsam mit dem Gedanken abgefunden, dass Sheyna an Weihnachten wohl nicht mehr bei uns sei, denn vor einem Jahr habe ich genau so ihre Halbschwester hergeben müssen. Laut der Veterinärmedizin sind die mutmaßlichen Ursachen einer Gebärmuttervereiterung, eine Verhinderung des Trächtigwerdens, oder Hormongaben, die Blutungen während der Hitze unterbinden sollen. Mutmaßungen reichen mir als GNM-Therapeutin natürlich nicht, denn die GNM gilt genauso für Tiere und Pflanzen wie für den Mensch.
Bei einer Gebärmuttervereiterung ist die Gebärmutterschleimhaut betroffen. In der konfliktaktiven Phase baut diese Althirn gesteuerte Schleimhaut Zellen auf, und in der Reparaturphase – oder Heilphase - baut sie mit Hilfe von Mikroben diese Zellen dann wieder ab.
Nun, in der wissenschaftlichen Tabelle von Dr. med. R. G. Hamer finden wir bei der Gebärmutterschleimhaut folgenden Konflikt: „halbgenitaler, hässlicher Konflikt, meist mit männlicher Person“. Mir wurde sofort klar, wie sich meine Hündin diesen Konflikt eingefangen hatte. Es war zwar keine männliche Person, sondern ein männlicher Hund. Wie schon erwähnt, hatte Sheyna nie großes Interesse an Rüden, selbst während der Läufigkeit nicht. Doch ein Rüde hat es ihr angetan und zwar der Jack Russell Terrier meiner Nachbarin. Sobald Sheyna diesen Hund nur schon gehörte, begann sie vor lauter Freude zu winseln. Sie stand an der Wohnungstür und wollte nur noch raus, um ihn zu begrüßen. Das Problem war nun aber, dass diese Rasse sehr klein ist und ein Rottweiler sehr groß. Sheyna wollte ihn immer zum Spielen auffordern, doch der kleine Jack Russell ängstigte sich vor einem so großen dunklen Hund. Und was machen kleine Hunde, wenn sie Angst haben?! Er zog die Lefzen hoch, zeigte die Zähne und stellte die Rückenhaare auf. Ich glaube, Liebe macht wirklich blind, denn meine Sheyna hat diese Signale überhaupt nicht bemerkt und berücksichtigt. Und so kam es, wie es kommen musste: der kleine Terrier biss Sheyna in den Vorderlauf. Es war wirklich nur ein giftiges, kurzes Schnappen, jedoch es tat ihr weh und Sheyna schrie auf, als hätte man sie wirklich grob verletzt. Körperlich war keine Verletzung zu bemerken, jedoch seelisch war das ein großer Einschnitt für sie. Man muss beachten, dass Rottweiler eigentlich eine sehr hohe Schmerzschwelle haben, jedoch sehr sensibel auf Demütigungen reagieren.
Diese Geschichte passierte Anfang November. Sheyna erlitt durch diesen Vorfall einen hässlichen Konflikt mit einem männlichen Wesen. Sie hatte für diesen Rüden eine starke Sympathie, ja Liebe, entwickelt, und sie verstand die Welt nicht mehr, als er sie so grob abwies. Sie wollte es auch nach diesem Vorfall nicht kapieren, denn jedes Mal, wenn sie den kleinen Rüden sah, kam in ihr immer wieder ein innerer Drang auf, mit dem kleinen Hund zu spielen. Ich sag ja: Liebe macht blind ;-)…..

So: ich wusste nun, weshalb Sheyna ihre Gebärmutter-Geschichte hatte. Ich wusste auch, dass sie in der Reparaturphase ist (Eiterausfluss, Fieber, stärkere Blutungen). Das hieß auch, dass sie sehr viel Protein verlor, was gefährlich werden konnte.
Sheyna hat aber wunderbar instinktiv gehandelt: Alles, was sie aus ihrer Scheide verlor, leckte sie sofort wieder auf. Für Menschen hört sich das als sehr unappetitlich an, jedoch bin ich sicher, dass dieses instinktive Verhalten ihr half, den Proteinverlust wieder ein bisschen auszugleichen.
Ich weiß aber auch, dass so genannte Schienen (alle Eindrücke, wie Gerüche, Laute, Farben, Formen, Temperaturen, Pollen etc., kurz alles, was das Hirn mit seinen Sinnen zum Zeitpunkt des Konfliktereignisses wahrgenommen und gespeichert hat) ein Wesen immer wieder in die konfliktaktive Phase zurückwerfen können. Also musste ich für Sheyna einen Therapieplan erstellen. Priorität war, dass Sheyna absolut keinen Kontakt mehr mit dem kleinen Jack Russell hatte (und auch mit keinem anderen Rüden, denn allein die „Düfte“ von anderen Rüden können schon eine Schiene sein). Des Weiteren habe ich Sheyna hoch dosiert Propolis verabreicht. Dies ist ein absolut natürliches Produkt der Bienen, dem man nachsagt, dass es das stärkste „Antibiotikum“ in der Natur sei, welches auch übermäßige Pilzvermehrungen unter Kontrolle hält. Zudem arbeitete ich noch radionisch über die Hamer`schen Herde, damit die Heilphase nicht zu akut und einschneidend verläuft. Ich möchte aber betonen, dass jegliche Therapie-Methoden erst greifen, wenn das Individuum in der Reparaturphase ist. Diese Methoden helfen, dass die Reparaturphasen nicht zu heftig oder gar tödlich verlaufen. Das allerwichtigste ist, dass der Konflikt gelöst wird und gelöst bleibt! Ansonsten hilft absolut keine Therapie – weder schulmedizinisch noch alternativmedizinisch!

Sheyna erfreut sich wieder des Lebens. Sie springt durch den Schnee, versucht meine Schneebälle einzufangen und wenn es bergauf geht, ist sie vorne. Sie hat jetzt (Stand 06.01.09) noch 1 – 2x pro Woche einen leichten Ausfluss. Mit dem Propolis habe ich aber abgesetzt, da es doch immer wieder für Sheyna eine kleine Tortour war, ihr diese Gaben zwischen die Zähne zu quetschen.

Zusammenfassung:

Konflikt: „hässlicher halbgenitaler Konflikt mit männlichem Wesen“
Sheynas männlicher „Favorit“ hat sie während eines „Liebesbeweises“
(oder Zuneigungsbeweises) unerwartet schroff, unfreundlich und demütigend
gekniffen und seelisch tief verletzt!

Therapie: Sheyna ist in Konfliktlösung gekommen, weil sie keinen Kontakt mehr zu diesem
kleinen Rüden hatte. Die definitive Konfliktlösung ist und bleibt die größte und allerwichtigste
Therapie. Ich habe jegliche Schienen gemieden, die Sheyna an den Jack Russell oder an einen
anderen Rüden erinnern konnte. Propolis, um eine zu starke Mikrobenbelastung zu verhindern.
Radionisch, um die Reparaturphase nicht zu akut und zu drastisch ausfallen zu lassen
(denn eine zu drastische Reparaturlphase kann tödlich sein).

Sheyna erfreut sich wieder bester Gesundheit – 28.02.09

Ich möchte einen Vergleich aufzeigen zu Sheynas Halbschwester Xena, die im September 07 gestorben ist. Sie hatte dieselbe körperliche Geschichte wie Sheyna.


Xena in noch gesunden Tagen

Der Verlauf war ähnlich. Xena war schon einige Zeit körperlich sehr müde. Jedoch, da sie eher ein „fauler“ Hund war, fiel uns das zunächst nicht groß auf. Sie war immer sehr korpulent, ihr ganzes Rückgrat „hing durch“ seit sie ein Baby war. Obwohl Xena auch ein rassenreiner Rottweiler war mit Stammbaum, wollte niemand sie haben. Wir hatten alle unsere Rottweiler aus einer Zucht aus Ungarn. Sheyna und Xena waren Halbschwestern und die letzten Babys aus den Würfen. Niemand wollte sie kaufen, da Sheyna zu „lieb“ aussah, und Xena hatte – wie erwähnt – eine durchhängende Wirbelsäule. Das Schicksal dieser Welpen war eigentlich schon besiegelt, bis wir auf diese Babys aufmerksam wurden. (Wir hatten von dieser Zuchtstation schon vor einem halben Jahr einen Rottweiler bestellt. Deshalb kamen wir überhaupt dorthin). Dass diese Wesen als unwertes Leben oder „Ausschussware“ galten, konnten wir auf keinen Fall akzeptieren, also nahmen wir diese – dem Tod geweihten – Junghunde auch noch mit nach Hause.

Auch Xena wurde nie sterilisiert und wir haben sie nie decken lassen. Dieselbe Geschichte Ende August 07. Bei Xena haben wir aber lange nicht bemerkt, dass sich in der Gebärmutter etwas anbahnte. Da sie – wie erwähnt – einen durchhängende Wirbelsäule hatte, konnte sich die Gebärmutter lange nicht entleeren. Xena war schon ziemlich schwach, als sich plötzlich auf einmal ca. 1 Liter seröse, eitrige Flüssigkeit aus ihrer Gebärmutter entleerte. Die typischen Anzeichen einer konfliktaktiven oder einer Konflikt gelösten Phase waren nie klar ersichtlich. Manchmal hatte sie eine trockene und heiße Nase, jedoch nach ein paar Stunden war das wieder weg.
Als wir dann endlich bemerkten, an welchem körperlichen Problem Xena litt, wurde mir auch sofort bewusst, welchen Konflikt sie erlebt hatte.
Es gab eine Situation, bei der Xena ihr Herrchen beschützen wollte, weil ein fremder Hund ziemlich aggressiv auf ihr Herrchen zuging. Xena lebte sofort ihren natürlichen Beschützerinstinkt aus und wies den anderen Hund in die Schranken. Der Besitzer dieses Hundes war aber ein pensionierter Polizist. Nun meinte Xenas Herrchen, er müsse beweisen, dass er seinen Rottweiler voll unter Kontrolle habe (wiederum wegen diesen Hetz-Kampagnen gegen „Kampfhunde“) und unterwarf Xena (wies sie demütigend zurecht) vor diesem anderen Hund und seinem Meister. Ich möchte dazu sagen, dass wir immer mit unseren Hunden in ihrer Sprache „kommunizierten“. D. h., wenn wir einen Hund zurechtwiesen, dann im Sinne von Kneifen in die Ohren, in die Lefzen – oder bei stärkerer Zurechtweisung Kneifen in die Kehle. Diesen urbiologischen „Dialog“ haben die Hunde immer verstanden. Nun war aber das Problem, dass Xena ihren Meister beschützen wollte und wurde noch bestraft dafür! Bei diesem Unverständnis muss sie sich den Konflikt eingefangen haben. Ich möchte hier betonen, dass ich weder dem Herrchen noch Xena irgendwelche Schuld geben möchte. Ich verstehe jeden auf seine Art.
Nun, das Problem war, dass Xena jeden Tag mit den Schienen – die das damalige Ereignis immer wieder aktivierten – konfrontiert wurde, denn ihr Herrchen hörte, spürte und roch sie jeden Tag. So kam Xena nie in eine definitive Reparatur- oder Heilphase. Da halfen alle Entschuldigen, Streicheleinheiten und Leckerli nichts, seitens ihres Herrchens.
Ich habe mich dann noch mit Tierärzten in Verbindung gesetzt, doch eine Operation im Sinne einer Gebärmutterentfernung wäre in diesem Alter ein zu großes Risiko gewesen. Also entschieden wir uns, den Dingen ihren Lauf zu lassen. Ich habe Xena zwar radionisch begleitet, doch das Propolis habe ich zu dieser Zeit noch nicht angewandt.
Ich denke – rein biologisch gesehen – konnte Xena gar nicht definitiv ihre Reparatur- oder Heilphase durchmachen, weil sie dauernd auf der Schiene war und weil wir einfach zu spät entdeckten, dass sie eine Gebärmuttergeschichte am Laufen hatte.

Dasselbe Erscheinungsbild bei Xena: starker blutig-eitriger Ausfluss

Sie schlief am 14.09.07 entspannt und friedlich ein, im Beisein von uns allen. Ich bin heute noch dankbar, dass ich Xena nicht einschläfern ließ, denn ich bin voll und ganz der inneren überzeugung, dass ein Wesen selber entscheiden darf und soll, wann es diese Welt verlassen will.
Xena war eine wunderbare und herzensliebe Hündin. Ich konnte sie als Therapie-Hund einsetzen, vorwiegend bei Kindern, die sexuell oder durch Gewalt missbraucht wurden, oder Kinder, die psychisch „behindert“ waren. Xena hat bei all diesen Kindern großes Vertrauen in das Leben erwecken können. Ich werde niemals vergessen, wie Xena ein kleines Mädchen, das Gewalt erlebt hatte und dadurch nicht mehr sprechen konnte, ihr Worte entlocken konnte. Nur durch ihre kalte Schnauze und ihren auffordernden Blick konnte sie dem Mädchen zuerst ein Lächeln entlocken. In einer weiteren Sitzung sprach das Mädchen (nach 6 Monaten!), aber nur mit Xena. Nach weiteren 3 Sitzungen sprach das kleine Mädchen dann auch mit mir und ihren Eltern. Das sind Wunder…. Wunder, die unsere Natur, unsere Tierwelt uns schenken!
Es sind Emotionen, die ein Tier in uns Menschen erwecken kann. Ein Tier, das im Massenbewusstsein der Menschen als „Kampfhund“ oder sogar als „Killerhund“ verschrien wird. Meine Kinder sind mit drei Rottweilern aufgewachsen, d. h. mit einem Rudel. Die erste Rottweilerdame wurde durch einen Jäger erschossen, nur weil er Angst hatte, als die drei Rottweiler-Babys (5 Monate alt) freudig auf ihn zukamen.
Unsere Hündinnen belegten nie einen Welpen- oder Hundekurs. Den einzigen „Kurs“, den sie belegten war der, den meine Kinder erfuhren: Erziehung in der Familiengemeinschaft!

Daniela Amstutz
Vitaflex-Praxis
Bertiswilstr. 30
CH-6023 Rothenburg/ LU
Email:

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